Achtsamkeit | Journal

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Als Kind faszinierten mich immer die Tagebücher berühmter Entdecker, wie Alexander von Humboldt. Ich schrieb selber Tagebuch, es waren aber immer nur einzelne Sätze und nichts wirklich besonderes. So verlief sich die Tradition das Tagebuch regelmäßig zu führen.

Ich bin seit vielen Jahren auf der Reise nach mehr Achtsamkeit, ein Thema das mir in verschiedenen Facetten immer wieder begegnet ist der Punkt Journaling. Ob ich meine Träume am morgen erfasse, meine Dankbarkeit hinzufüge, meinen Tag und meine Gefühle Revue passieren lasse oder ob ich meine Ideen niederschreibe. Alles findet sich an diesem einen Ort.

Ich begann damit ein Dankbarkeitsjournal zu führen, damit stieß ich aber schnell an meine Grenzen und nach einigen weiteren Büchern und Inspirationen, bin ich inzwischen an dem Punkt ich nutze ein Buch für alle Belange die ich täglich niederschreiben muss.

Ich besitze ein ganz einfaches Notizbuch und einen Fineliner in schwarz und damit führe ich mein Journal oder auch mein Achtsamkeits-Journal. Schon eine ganze Weile sammele ich meine Gedanken zu spezifischen Themen, meinem Tagesablauf und meinen Gefühlen. Es verändert langsam die Wahrnehmung. Man denkt mehr darüber nach was man aufschreiben kann. Ich probierte natürlich auch digitale Varianten aus, aber mit diesen komme ich nicht so gut klar und das sage ich, der der alles digitalisieren will.

Es ist wunderbar, seine Ideen und Gedanken nicht mehr zu verlieren und, wenn man mal darin liest dann spürt man wie gut es einem zu diesem Zeitpunkt tat ohne das ganze zu vergessen. Ich kann schauen wie sich mein Gedankenkarussell entwickelt und gleichzeitig versuche ich bei manchen Dinge, nicht immer an die negativen denken zu müssen.
Journaling hat mein Leben zum positiven verändert und es kommt immer anderes als man denkt.

Man wacht morgens auf und kann seinen Traum dokumentieren, was in den Bereichen des Klartraums eine wichtige Rolle spielt. Man schreibt am Abend alles über den Tag hinein uns versteht die eigenen Entscheidungen besser. Man festigt sich und man beginnt schon am Tag anders über Dinge nachzudenken und lässt die weniger guten Entscheidungen außen vor oder trifft diese anders. Das Gefühl wie man sich verhält verändert sich, natürlich geht das nicht von heute auf morgen.

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