Archiv der Kategorie: Allgemein

Meinung | Trau‘ deinem Mitarbeiter mehr zu

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Man kann es eigentlich jeden Tag in vielen Unternehmen sehen. Mitarbeiter machen den Dienst nach Vorschrift, ihnen wird zu wenig zugetraut, ihnen wird kein Raum gegeben sich auszuprobieren und Fehler zu machen.

Es ist immer einfacher zu sagen, derjenige kann etwas nicht, als ihm als Mentor zur Seite zu stehen und ihm wenn er Hilfe benötigt eine Hilfe zu geben. Man kann sich dabei immer hinter Zahlen verstecken, aber nur hinter den Allgemeinen gerade aktuellen Zahlen. Wenn man einen Mitarbeiter lange und nachhaltig an das Unternehmen binden möchte. Braucht man ihm keinen kostenlosen Kaffee anbieten, das bekommt er auch bei der Konkurrenz, man sollte ihm Freiheiten geben sich zu entfalten und die beste Version von sich selbst zu werden. Jeder Mitarbeiter hat andere Stärken und ein Team von Mitarbeitern kombiniert diese Stärken gezielt.

Ich bin überzeugt, wenn man die Mitarbeiter lange bindet und ihnen Zeit gibt ein Experte zu werden, werden diese Menschen weniger häufig das Unternehmen wechseln. Die Mitarbeiter werden für und mit der Unternehmung und dem Kunden denken. Man hört dann nicht mehr das einschwören auf ein gemeinsames Feindbild mit dem Kundennamen. Sondern man wird stolz berichten können das man die besten Lösungen für seinen Kunden hervorbringt. Der Kunde wird dadurch wieder zum König und steht wieder im Mittelpunkt, auch wird der Kunde zufriedener wenn viele Lösungen seinen Erfolg steigern.

Jeder Mitarbeiter sollte Raum für Fehler haben, Zeit bekommen sich zu entwickeln und dem Kunden sein bestmögliches Ergebnis liefern zu können. Leider das nicht sehr weit verbreitet, heute macht man alles agil, effizient und der Mitarbeiter bekommt eine Betriebsrente, kostenlosen Kaffee und darf Unternehmenswerte formulieren. Aber der eigentliche Wert, der erschaffen werden soll steht sehr häufig als lästiges Übel im Raum, weil die Zeit zur Identifikation und Lösungsfindung zu kurz ist und von jemandem vorgegeben wird. Vertraue deinem Mitarbeiter, er wird Lösungen finden, wenn du ihn lässt.

Achtsamkeit | Journal

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Als Kind faszinierten mich immer die Tagebücher berühmter Entdecker, wie Alexander von Humboldt. Ich schrieb selber Tagebuch, es waren aber immer nur einzelne Sätze und nichts wirklich besonderes. So verlief sich die Tradition das Tagebuch regelmäßig zu führen.

Ich bin seit vielen Jahren auf der Reise nach mehr Achtsamkeit, ein Thema das mir in verschiedenen Facetten immer wieder begegnet ist der Punkt Journaling. Ob ich meine Träume am morgen erfasse, meine Dankbarkeit hinzufüge, meinen Tag und meine Gefühle Revue passieren lasse oder ob ich meine Ideen niederschreibe. Alles findet sich an diesem einen Ort.

Ich begann damit ein Dankbarkeitsjournal zu führen, damit stieß ich aber schnell an meine Grenzen und nach einigen weiteren Büchern und Inspirationen, bin ich inzwischen an dem Punkt ich nutze ein Buch für alle Belange die ich täglich niederschreiben muss.

Ich besitze ein ganz einfaches Notizbuch und einen Fineliner in schwarz und damit führe ich mein Journal oder auch mein Achtsamkeits-Journal. Schon eine ganze Weile sammele ich meine Gedanken zu spezifischen Themen, meinem Tagesablauf und meinen Gefühlen. Es verändert langsam die Wahrnehmung. Man denkt mehr darüber nach was man aufschreiben kann. Ich probierte natürlich auch digitale Varianten aus, aber mit diesen komme ich nicht so gut klar und das sage ich, der der alles digitalisieren will.

Es ist wunderbar, seine Ideen und Gedanken nicht mehr zu verlieren und, wenn man mal darin liest dann spürt man wie gut es einem zu diesem Zeitpunkt tat ohne das ganze zu vergessen. Ich kann schauen wie sich mein Gedankenkarussell entwickelt und gleichzeitig versuche ich bei manchen Dinge, nicht immer an die negativen denken zu müssen.
Journaling hat mein Leben zum positiven verändert und es kommt immer anderes als man denkt.

Man wacht morgens auf und kann seinen Traum dokumentieren, was in den Bereichen des Klartraums eine wichtige Rolle spielt. Man schreibt am Abend alles über den Tag hinein uns versteht die eigenen Entscheidungen besser. Man festigt sich und man beginnt schon am Tag anders über Dinge nachzudenken und lässt die weniger guten Entscheidungen außen vor oder trifft diese anders. Das Gefühl wie man sich verhält verändert sich, natürlich geht das nicht von heute auf morgen.

Meinung | Stirbt Print jetzt aus?

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Als Medienfachwirt mit dem Schwerpunkt Print kann man denke ich eine gute Antwort auf das sehr oft diskutiere Thema geben und ich werde auch immer wieder gefragt.

Die Frage ist nicht so einfach zu beantworten, es gibt ein anhaltendes Druckereien sterben. Gerade große Auflagen vieler Zeitungen, Zeitschriften und Kataloge fallen immer mehr heraus aus dem Printgeschäft. Es gibt große Umwälzungen, gerade bei hohen Auflagen. So schließt Bertelsmann 2021 seine Tiefdruckerei in Nürnberg um die hohen Überkapazitäten abzubauen.1 Es gibt weniger Angestellt und weniger Betriebe in der Druckindustrie.2

Allerdings muss man in meinen Augen differenzieren, gerade in Klein- und Kleinstauflagen gibt es noch einen Markt. Auch der Markt des individualisierten Drucks ist mit Sicherheit nicht zu unterschätzen. Der größte Markt wird in der Zukunft mit Sicherheit auch noch wachsen und dabei geht es um Verpackungen, diese können mit dem heutigen Stand der Technik nur gedruckt werden und deshalb ist dieser Teil der gedruckten Produkte noch einige Zeit einem Wachstum unterworfen. Gerade Unternehmen die hier auf neuste Verfahren und haptische Elemente setzen sollten gut aufgestellt sein, wenn man es schafft sich bei seinen Kunden zu positionieren.

Das größte Problem, wie auch in vielen anderen Industriezweigen stellt hier sicher die Personalkosten dar. Diese sinken zwar durch zunehmende Automatisierung weiter, aber in einem Hochlohnland wie Deutschland ist man international natürlich nicht unbedingt wettbewerbsfähig. Außer man bietet spezielle Lösungen, die immer einen Schritt voraus sind, an.

Die Branche wird sich, bis auf wenige sehr effiziente Marktteilnehmer, von den klassischen Offset- und Tiefdruckdruckereien verabschieden. Es wird immer wichtiger crossmedial zu denken, zu konzipieren und zu lernen. Jedes Thema ob Digital oder Print findet in der heutigen Zeit seinen Weg zum Kunden und es muss miteinander funktionieren. Deshalb halte ich nicht an sobald etwas mal im digitalen Bereich ist, sondern versuche auch hier immer am Ball zu bleiben.

Print ist nicht tot, Print verlagert sich nur ins Ausland und in andere Bereiche als wir es gewohnt sind. Die zwar genauso sichtbar sind wie eine Zeitschrift, aber dem Kunden nicht als explizites Printprodukt auffallen.

Quellen

1Bertelsmann schließt Tiefdruckerei: https://www.print.de/allgemein/bertelsmann-schliesst-tiefdruckerei-in-nuernberg/

2Zahlen zur Druckindustrie: https://www.print.de/thema/druckindustrie/

Programmierung | Automatisierung mit AppleScript – Linksammlung

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Wenn man jeden Tag die immer gleichen Aufgaben erledigen muss, dann wird es Zeit für eine technische Unterstützung. Wenn man in Mac OS unterwegs ist, gibt es dafür eine sehr leicht zu erlernende Sprache, Apple Script.

Mit dem Programm „Skript-Editor“ kann man ganz simple ausprobieren was ein Script tut. Man muss kein Programmierer sein um zu starten. Man braucht nur ein paar Links und ein bisschen Fantasie.

Die Fantasie werde ich ein einem weiter Blogartikel einmal besprechen, heute stelle ich einfach eine Linkliste zur Verfügung, diese hilft mir in der Regel wenn ich an einem Problem mit AppleScript festhänge. Sollte keiner der Links helfen, dann einfach im Internet suchen, häufig findet man eine Lösung.

http://mac.delta-c.de/artikel/applescript/index.php (deutsch)

http://www.fischer-bayern.de/as/as4as/AS4AS_g.pdf – PDF Dokument (deutsch)

https://developer.apple.com/library/archive/documentation/AppleScript/Conceptual/AppleScriptLangGuide/introduction/ASLR_intro.html – Offizieller Apple Guide (englisch)

https://macosxautomation.com/applescript/firsttutorial/index.html (englisch)

https://www.macscripter.net – Forum (englisch)

https://stackoverflow.com – Forum für alles rund um Programmierung (englisch)

https://illustrator-scripting-guide.readthedocs.io – Speziell für Adobe Illustrator (englisch)

Skript-Editor

Finanzen | P2P Investments – Der Beginn mit Mintos

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Im Sommer 2017 begann ich mit kleinen Investitionen bei der P2P Plattform Mintos, mit dem Ziel ein passives Einkommen aufzubauen. Mein Ziel 2017 war es, herauszufinden ob es möglich ist jeden Monat einen kleinen Zusatzverdienst zu generieren.

Ich fing ganz klein an mit 10,- € einem Kredit, diesen suchte ich händisch heraus und schaute am Anfang jeden Tag gespannt nach. Ich wusste noch nicht was ein Auto-Invest macht oder wie sich der gesamte Markt entwickeln würde. Die ersten Monate freute ich mich über die Kleinstbeträge die auf meinem Mintos-Account aufliefen. Im ersten Monat verdiente ich ganze 0,02 €. Über die Zeit ist mein Portfolio auf mehrere hundert Euro angewachsen und ich habe im Januar 2020 ganze 2.94 € verdient. Natürlich bin ich noch weit davon entfernt einen wirklichen Nebenverdienst mit P2P zu verdienen, aber die Richtung stimmt und mich überzeugt das Konzept.

Mit Mintos habe ich gelernt, das auch wenig Kredite Einnahmen generieren und es besser ist zu starten, als zu warten. Ich habe gelernt, Probleme mit Krediten und einzelnen Anbahnern zu beobachten und lieber sehr diversifiziert zu sein und so evtl. Ausfälle ausgleichen zu können. Mintos blieb über all die Jahre die Plattform mit dem größten Investment und soll dieses auch in Zukunft bleiben. Ich werde 2020 weiteres Kapital dort investieren.

Warum habe ich mich für P2P entschieden?

Weil ich glaube man sollte sich im Investment niemals nur auf eine Assetklasse beschränken.

Warum gerade für Mintos?

Das Konzept überzeugte mich und die Größe der Plattform spricht auch für Mintos, gerade wenn man Einsteiger ist und Fehler macht.

Wie würdest du Anfangen heute mit deinem Wissen dort zu investieren?

Ich würde mit einer größeren Summe starten, damit es eine direkte Diversifikation gibt. Dann würde ich den Auto Invest so einstellen, das alles aktiviert ist. Auch Kredite ohne Rückkaufkredite würde ich aufnehmen. Diese tragen auch zur Mischung bei und garantieren eine hohe, dem Risiko ansprechende Rendite.

Was sagst du zum Zinsniveau?

Ich habe am Anfang mehr Zinsen verdient als 2019. Aber die Plattform Sicherheit, darf auch einen kleinen Teil der Zinsen kosten. Ich bin derzeit sehr zufrieden mit den Ergebnissen und die derzeitig verfügbaren Zinsen.

Wie viel Prozent deines Gesamt Portfolios steckt in P2P?

Ein Vergleichsweise hoher Teil steckt derzeit in P2P, diesen reduziere ich gerade. Derzeit bin ich bei ca. 20%, diesen Wert werde ich im laufe des Jahres durch Investments in Kryptowährungen, Aktien und ETFs auf ca. 15% drücken. Nächstes Jahr wird der Anteil auf 10% sinken, wobei die Gesamteinnahmen von P2P dann ca. 500,- € betragen werden. So sieht es jedenfalls mein Plan vor.

Ich bin kein Anlageberater, dieser Blogpost spiegelt nur meine persönliche Meinung wieder und stellt keine Anlageempfehlung dar. Bei P2P Krediten ist es, wie bei jeder Geldanlage möglich sein gesamtes eingesetztes Vermögen zu verlieren.